Audi quattro trifft Lebensmut: Warum echter Antrieb mehr ist als PS | Simon Birr
Shownotes
Was macht den Audi quattro zur Rallye-Ikone – und was hat Allradantrieb mit unserem Leben zu tun? In dieser Cars & Spirit-Andacht im Nationalen Automuseum verbindet Simon Birr die Faszination für den brachialen Audi S1 quattro mit einer starken Botschaft über Glauben, Kraft und Halt in schwierigen Zeiten.
Wenn die Straße rutschig wird – ob im Schnee, im Gelände oder im Leben – brauchen wir mehr als nur Geschwindigkeit. Entdecken Sie, warum Glaube wie ein Allradantrieb sein kann: Er macht den Weg nicht immer leicht, aber er hilft, weiterzukommen.
Schreiben Sie gern in die Kommentare: Welches Auto steht für Sie sinnbildlich für Kraft, Vertrauen und Durchhaltevermögen?
Cars & Spirit ist eine Kooperation des Nationalen Auto-Museum mit der Allianz-Mission, der Freien evangelischen Gemeinde Ewersbach, der Evangelischen Gemeinde Ewersbach und der Theologischen Hochschule Ewersbach.
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Transkript anzeigen
00:00:03: Herzlich willkommen zu Cars and Spirit.
00:00:05: Schön, dass Sie sich die Zeit genommen haben um einige Minuten über ein wunderschönes Auto und einige tiefergehende Gedanken nachzudenken.
00:00:15: Mein Name ist Simon Birrer ich bin Gastronom hier im Ort und ich bin Pastor in einer der ersten digitalen Kirchen Europas.
00:00:24: Bei uns im Ort gibt es drei besondere Straßen Die sind nämlich sehr steil.
00:00:29: Ich wohne an einer dieser Straßen Und einmal im Jahr Gibt es an dieser Straße ganz großes Kino?
00:00:37: Nämlich dann, wenn der erste Schnee fällt.
00:00:40: Wir wissen das bei uns im Dorf!
00:00:41: Wir wissen es alle.
00:00:42: die Straße ist steil da kommt kein vernünftiges Auto hoch und trotzdem gibt es immer wieder den Günther und den Aegon, die Bikes heißen eigentlich anders, die glauben dass sie mit ihrem kleinen Renault Twingo diese Straße hoch fahren können.
00:00:56: und ungefähr auf der Hälfte fangen Sie an sich zu drehen und will zu schimpfen.
00:01:01: Jedes Jahr das gleiche Spektakel.
00:01:04: Und jedes Jahr kommt ein weiterer meiner Nachbarn dann mit seinem Quadro angefahren, fährt durch diese Autos durch und die Straße strack nach oben.
00:01:14: Er hat Allradantrieb!
00:01:17: Er weiß dass er eines der wenigen Autos in dieser Strasse hat, die über jede Unwegsamkeit hinweg kommen.
00:01:25: Als sie heute das Museum betreten haben, haben Sie auch einen Quadro gesehen den Audi S-I PDK Quadro.
00:01:31: Der steht direkt oben über dem Eingang.
00:01:35: Dieses Auto sieht schon sehr brachial aus, und dennoch ist es nicht das schnellste Auto hier im Museum.
00:01:41: Es ist auch noch nicht das stärkste Auto in diesem Museum.
00:01:45: Aber es ist das Auto, dass genau dann weiterfährt wenn die Straßenverhältnisse schlecht werden.
00:01:52: Das ist das auto mit dem sie Gas geben können, purer, glatter Asphalt ist.
00:01:59: Sondern wenn da einige Steine auf dem Weg liegen... Wenn es sandig wird!
00:02:02: Wenn es matschig
00:02:03: wird!!
00:02:03: Wenn es glitschig
00:02:04: WIRT!!!
00:02:05: Halt ein Rally-Auto.
00:02:08: Die gesamte Kraft kann dieser Audi Quattro auf alle vier Räder verteilen und so durch Unwegbarkeiten durchs Gelände fahren.
00:02:20: Das ist schon wirklich etwas Besonderes.
00:02:26: Ich rede heute aber nicht nur über dieses Auto sondern auch über unser Leben.
00:02:31: Manchmal ist es so, dass unsere Lebensstraße auch ein wenig krumm und schief wird.
00:02:38: Dass Unwegbarkeiten im Leben kommen.
00:02:41: Dass wir erleben.
00:02:42: hier wird es gerade rutschig, hier wird das gerade glitschig.
00:02:46: Hier komme ich mit meinem Standardmodell eigentlich nicht mehr weit.
00:02:53: an dieser Stelle kommt der Glaube ins Spiel.
00:02:58: Tatsächlich habe ich vor vielen Jahren schon mal ein Seelsorgegespräch mit einer älteren Dame geführt.
00:03:05: Diese Dame sagte mir sinngemäß, lieber Herr Böhre!
00:03:10: Ich bin jetzt eighty-fünf Jahre alt und werde das erste Mal krank.
00:03:14: Und ich kann das überhaupt nicht verstehen?
00:03:16: Ich hab doch jede Woche im Gottesdienst gesessen.
00:03:20: Warum bestraft mich der liebe Gott denn jetzt mit solch einer
00:03:23: Krankheit?!
00:03:27: Und ich habe ihr erklärt... genau darum geht es doch nicht.
00:03:31: Manchmal haben wir diesen komischen Filter im Kopf.
00:03:36: Das Glaube bedeutet, wenn ich den lieben Gott an der Seite habe dann wird alles in meinem Leben gut als ob Gott jede Straße die ich befahre jeden Weg den ich gehe gerade macht und schön macht.
00:03:50: aber das ist nicht das Leben!
00:03:51: Es ist auch nicht der Glaube von dem wir in der Bibel lesen.
00:03:55: In der Bibelaese lehse ich von einem Mann namens Abraham von einem mannen namens Mose von Männern ganz viele Umwege gegangen sind, die Probleme im Leben bekommen haben.
00:04:04: Die Unwegsamkeiten erdulden mussten.
00:04:08: Ich lese auch davon dass sie diese Unwegsamtkeiten bewältigen konnten weil sie den Glauben haben.
00:04:16: der Glaube hat das Leben nicht schön und einfach gemacht.
00:04:19: nein!
00:04:20: Der Glaube war viel mehr der Allradantrieb die Kraft die sich an alle Ecken verteilt hat um dann gute Wege mit diesem Gott zu gehen.
00:04:31: Glaube bedeutet, Gott hilft uns durch schwierige Situationen hindurch.
00:04:37: Gott hilft und durch das Gelände hindurch.
00:04:41: Es gibt einen wunderbaren Bibelfers.
00:04:43: der steht in einem Buch namens Habakkuk Habakkuck Kapitel drei.
00:04:48: Da schreibt dieser Mann Gott der Herr ist meine Kraft.
00:04:53: Er macht meine Füße flink wie die Füse der Hirsche.
00:04:57: er lässt mich gehen auf meinen Höhlen.
00:05:01: Habakkuch schreibt dass nicht als sein Leben Ideal verläuft, dass man gerade dann als er durch Probleme muss.
00:05:08: Die Füße flinkt wie ein Hirsch.
00:05:10: Stellen Sie sich das vor!
00:05:12: Auch ein Hirsche ist nicht derjenige, der auf dem idealen Weg geht sondern kann man hier bei uns manchmal im Wald beobachten, der eher kreuz und quer läuft über Stock und Stein, über Hügel, über Berge Durch unwegsames Terrain.
00:05:26: Gott isst meine Kraft.
00:05:29: Das wünsche ich Ihnen für die nächste Woche.
00:05:31: Dass sie das mitnehmen dass sie begreifen.
00:05:33: Es geht nicht nur darum, dass es uns gut geht!
00:05:36: Dass wir nur lächeln können.
00:05:38: Nein, es geht darum, das er uns unterstützt wenn wir gerade vor Herausforderung stehen.
00:05:43: Das er uns unter die Schultern greift Wenn wir grade nicht mehr weitergehen können.
00:05:49: Dass er uns begleitet wenn wir glauben, dass wir alleine sind.
00:05:55: Ich möchte gerne noch ein kleines Gebet sprechen.
00:05:57: Wenn Sie möchten sind Sie herzlich eingeladen dazu die Augen zu schließen die Hände zu falten und dabei zu sein.
00:06:05: großer Gott im Himmel, danke dass du mit uns durch schwierige Wege fährst das du uns antrieb gibst der sich überall verteilt das du unsere Kraft bist gerade dann wenn wir keine Kraft spüren.
00:06:23: ich bitte dich begleite uns an diesem sonntag an diesem schönen tag im museum aber auch darüber hinaus.
00:06:30: sei du unsere kraft amen.