Ferrari-Sieg mit Grappa & Zigaretten: Die legendäre Mille Miglia 1952 im Rückblick | Volker Dickel
Shownotes
Begleiten Sie Volker Dickel, auch bekannt als der „Museumspastor“, in eine Zeitreise voller Leidenschaft, Geschwindigkeit und Glaube. In dieser letzten Cars and Spirit-Andacht des Jahres im Nationalen Automuseum erzählt er die unglaubliche Geschichte von Giovanni Bracco, der 1952 mit einem Ferrari 250 S die Mille Miglia gewann – trotz falscher Reifen, Regen und… Grappa!
Erleben Sie, wie Mensch und Maschine über sich hinauswachsen, entdecken Sie den spirituellen Blick auf Technik und Talent und lassen Sie sich inspirieren, was in Ihnen steckt.
📍Gefilmt im Nationalen Automuseum – einem Ort, an dem Legenden leben.
🛞 Was denken Sie: War es der Grappa oder das göttliche Talent, das Bracco zum Sieg führte? Schreiben Sie es in die Kommentare!
Cars & Spirit ist eine Kooperation des Nationalen Auto-Museum mit der Allianz-Mission, der Freien evangelischen Gemeinde Ewersbach, der Evangelischen Gemeinde Ewersbach und der Theologischen Hochschule Ewersbach.
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00:00:00: Speaker: Herzlich willkommen zu Cars and
00:00:03: Speaker: Spirit, der Andacht im
00:00:05: Speaker: Nationalen Automuseum, der
00:00:07: Speaker: allerletzten Andacht.
00:00:08: Speaker: Nein, der letzten Andacht für dieses Jahr.
00:00:12: Speaker: Es wird ja heute der letzte Tag sein im Automuseum.
00:00:15: Speaker: Aber nächstes Jahr geht es
00:00:17: Speaker: weiter und wieder los, auch mit
00:00:20: Speaker: den Andachten.
00:00:21: Speaker: Mein Name ist Volker, Volker
00:00:23: Speaker: Dickel, aber Volker Kurz und ich
00:00:26: Speaker: liebe Autos.
00:00:29: Speaker: Autos war schon mein Leben, als ich noch ein kleiner Junge war.
00:00:33: Speaker: Die Matchbox Autos, meine
00:00:35: Speaker: Sammlung, die war für mich ein
00:00:37: Speaker: Stück heilig.
00:00:38: Speaker: Und Autos sind so ein bisschen durch mein Leben mitgegangen.
00:00:42: Speaker: So alles, was sich bewegt und brummt, ist faszinierend.
00:00:46: Speaker: Die Autos finde ich hier im Nationalen Automuseum.
00:00:49: Speaker: Unterschiedliche Epochen,
00:00:50: Speaker: unterschiedliche Geschichten,
00:00:52: Speaker: unterschiedliche Fahrzeuge.
00:00:54: Speaker: Fantastisch.
00:00:56: Speaker: Ich habe immer überlegt, wie
00:00:57: Speaker: lange ich hier noch Führungen
00:00:58: Speaker: mache.
00:00:59: Speaker: Die mache ich auf ehrenamtlicher Basis, weil sonst im normalen
00:01:02: Speaker: Leben bin ich Gemeindepastor.
00:01:04: Speaker: Manchmal sagen sie auch schon Museumspastor.
00:01:06: Speaker: Aber ich muss halt sehen, wie
00:01:08: Speaker: lange ich noch Führungen mache,
00:01:09: Speaker: dass ich mal so ein Auto fahren
00:01:11: Speaker: darf.
00:01:11: Speaker: Ich habe schon gesucht, wo die Schlüssel sind, aber schwierig.
00:01:14: Speaker: Obwohl, es gab hier mal ein ganz besonderes Event.
00:01:18: Speaker: Da war Jacky sogar selber hier und hat ein Auto vorgestellt,
00:01:22: Speaker: das selbst auf der Internationalen
00:01:24: Speaker: Automobilausstellung in München nicht gezeigt wurde, sondern
00:01:27: Speaker: hier ein erstes Mal.
00:01:29: Speaker: Und da war ich natürlich auch als Guide wieder eingeladen für
00:01:32: Speaker: die internationale Presse, um Führung zu machen.
00:01:35: Speaker: Und dann stand tatsächlich auf dem Hof dieser McLaren GTS.
00:01:40: Speaker: Und ich habe gedacht, das ist auch cool.
00:01:42: Speaker: Und dann bin ich da vorne hin,
00:01:44: Speaker: habe gesagt und ja, dann kannst
00:01:46: Speaker: du fahren.
00:01:46: Speaker: Wie habe ich gesagt, kannst du fahren?
00:01:48: Speaker: Ja. Haben sie mir den Schlüssel in die Hand gedrückt?
00:01:50: Speaker: Und dann bin ich die Einzige.
00:01:51: Speaker: Hoch und wieder runter.
00:01:53: Speaker: Fantastisch.
00:01:54: Speaker: Aber eine andere Geschichte.
00:01:56: Speaker: Deswegen bin ich heute hier.
00:01:58: Speaker: Ich nehme euch mit in das Jahr
00:01:59: Speaker: neunzehn hundert zwei und
00:02:02: Speaker: fünfzig.
00:02:03: Speaker: Ein prominentes Rennen, die sogenannte Mille Miglia.
00:02:07: Speaker: Und ihr seht, wenn ihr es seht, gleich das Auto, zu dem ich
00:02:11: Speaker: etwas erzählen will.
00:02:13: Speaker: Der Ferrari zwei hundert fünfzig
00:02:15: Speaker: S mit der Startnummer sechs, elf
00:02:20: Speaker: oder sechs hundert elf, das war
00:02:22: Speaker: für die Mille Miglia nicht nur
00:02:23: Speaker: die Startnummer, sondern die
00:02:25: Speaker: Startzeit.
00:02:26: Speaker: Um sechs Uhr elf fuhr der Wagen morgens los.
00:02:30: Speaker: Und ihr seht auf dem nächsten Bild, wie das damals so aussah.
00:02:36: Speaker: Wenn du das nächste Bild weitermachst.
00:02:38: Speaker: So war das neunzehn hundert zwei und fünfzig.
00:02:42: Speaker: Ferrari hatte bis dahin die Mille Miglia schon viermal
00:02:46: Speaker: gewonnen, von neunzehn hundert acht und vierzig bis neunzehn
00:02:49: Speaker: hundert ein und fünfzig.
00:02:51: Speaker: Das war damals das prominenteste
00:02:53: Speaker: Rennen, wichtiger noch als Le
00:02:54: Speaker: Mans.
00:02:55: Speaker: Vier und zwanzig Stunden Rennen.
00:02:56: Speaker: Und jetzt wollte man das Rennen
00:02:58: Speaker: auch ein fünftes Mal gewinnen,
00:03:01: Speaker: hatte aber richtige Konkurrenz
00:03:03: Speaker: am Start.
00:03:04: Speaker: Mercedes mit den drei hundert Ein hundert SL waren da und kein
00:03:08: Speaker: Geringerer als Karl Kling ein begnadeter deutscher Rennfahrer.
00:03:13: Speaker: Und die Konkurrenz fürchtete man.
00:03:16: Speaker: Von daher brachte man diesen zwei fünfzig S an den Start,
00:03:22: Speaker: weil der ein Prototyp war mit einer etwas stärkeren Maschine.
00:03:27: Speaker: Drei Liter.
00:03:28: Speaker: Bis dahin gab es die zwei fünf
00:03:29: Speaker: und zwanzig S mit zweieinhalb
00:03:32: Speaker: Liter, und man brachte diesen
00:03:35: Speaker: Wagen, weil man eben gewinnen
00:03:38: Speaker: wollte.
00:03:39: Speaker: Man hatte noch fünf weitere Fahrzeuge am Start.
00:03:42: Speaker: Zwei hundert fünf und zwanzig S,
00:03:44: Speaker: teilweise als Werkswagen,
00:03:45: Speaker: teilweise von privaten Teams,
00:03:48: Speaker: die dort am Start und unterwegs
00:03:51: Speaker: waren.
00:03:52: Speaker: Jetzt sollte dieser zwei fünfzig
00:03:54: Speaker: S von einem Werksfahrer gefahren
00:03:56: Speaker: werden.
00:03:57: Speaker: Dieser Werksfahrer fiel aus, weil er vorher mal einen Unfall
00:04:01: Speaker: hatte, krank war, nicht fahren konnte und man musste
00:04:05: Speaker: zurückgreifen auf einen Amateur.
00:04:07: Speaker: Giovanni Braco.
00:04:09: Speaker: Giovanni Braco hatte schon mal
00:04:12: Speaker: in der Mille Miglia einen
00:04:14: Speaker: zweiten Platz belegt, war auch
00:04:16: Speaker: bei der Panamericana in Mexiko
00:04:19: Speaker: am Start, aber man war sich
00:04:22: Speaker: nicht ganz sicher, ob er das
00:04:24: Speaker: schaffen würde.
00:04:25: Speaker: Ihr seht auf dem nächsten Bild eine fantastische Rennstrecke.
00:04:29: Speaker: So sah das damals aus.
00:04:31: Speaker: Das ist ja das Langstreckenrennen von Brescia
00:04:34: Speaker: nach Rom und von Rom wieder zurück nach Brescia.
00:04:37: Speaker: Ein tausend Meilen.
00:04:38: Speaker: Deswegen Mille, ein tausend sechs hundert Kilometer.
00:04:42: Speaker: Die galt es zu bewältigen.
00:04:45: Speaker: Giovanni Braco als Amateur mit
00:04:47: Speaker: seinem zwei hundert fünfzig S
00:04:49: Speaker: unterwegs.
00:04:50: Speaker: Man startete das Rennen und ihr
00:04:52: Speaker: seht auf dem nächsten Bild noch
00:04:54: Speaker: mal die Straßen, wo sie
00:04:56: Speaker: unterwegs waren.
00:04:58: Speaker: Und das nächste Bild.
00:04:59: Speaker: Dann haben wir den Wagen noch
00:05:01: Speaker: mal, so kann es stehen bleiben
00:05:04: Speaker: als Bild.
00:05:06: Speaker: Giovanni Braco war tatsächlich
00:05:10: Speaker: Von vorneweg ab drei hundert
00:05:12: Speaker: Kilometer in Führung bis nach
00:05:15: Speaker: Rom.
00:05:16: Speaker: In Rom musste er allerdings die
00:05:18: Speaker: Führung auf dem Weg zurück
00:05:20: Speaker: abgeben.
00:05:21: Speaker: An Karl Kling erfüllt bis auf den dritten Platz zurück und man
00:05:26: Speaker: war sich nicht sicher, ob das jetzt funktionieren würde.
00:05:30: Speaker: Dazu kam, dass nacheinander alle anderen Ferraris, die mit am
00:05:35: Speaker: Start waren, ausfielen und er als einziger noch unterwegs war.
00:05:41: Speaker: Drei hundert Kilometer vor dem Ziel von Florenz.
00:05:45: Speaker: Dann zurück, hoch über die Apenninen, fing der Regen an und
00:05:50: Speaker: es regnete in Strömen.
00:05:52: Speaker: Das war die Gelegenheit von Giovanni Brago.
00:05:55: Speaker: Im Regen war der stark, obwohl man ihm tatsächlich vorher noch
00:06:00: Speaker: beim letzten Stopp die falschen Reifen aufgezogen hat.
00:06:03: Speaker: Falsche Gummimischung.
00:06:04: Speaker: Nicht der Reifen, der eigentlich gebraucht wurde.
00:06:06: Speaker: Trotzdem, Es gelang ihm, Karl Kling zu überholen.
00:06:10: Speaker: Und er kam tatsächlich mit
00:06:12: Speaker: viereinhalb Minuten Vorsprung
00:06:14: Speaker: als Erster im Ziel an Ferrari
00:06:18: Speaker: gewann dieses Rennen zum fünften
00:06:20: Speaker: Mal gegen die starke Konkurrenz
00:06:24: Speaker: Mercedes.
00:06:27: Speaker: Jetzt muss man dazu wissen
00:06:29: Speaker: Giovanni Brago als Amateur war
00:06:32: Speaker: nicht nur ein Amateur, der war
00:06:34: Speaker: auch, na ja, würde ich sagen,
00:06:36: Speaker: etwas anders.
00:06:38: Speaker: Während der ein tausend sechs hundert Kilometer hatte er den
00:06:41: Speaker: Grappa in Griffsbereitschaft.
00:06:43: Speaker: Ja, er rauchte Zigaretten ohne Ende.
00:06:47: Speaker: Es wird gesagt, dass sein
00:06:48: Speaker: Beifahrer ihm etwa ein hundert
00:06:49: Speaker: sechzig Zigaretten anstecken
00:06:51: Speaker: musste.
00:06:51: Speaker: Ja, und wenn ihr das Auto nachher nochmal seht?
00:06:55: Speaker: Es steht hinter der Steilkurve bei der Rennabteilung DTM.
00:07:00: Speaker: Und dann ein Stückchen weiter vor dem Ferrari LKW.
00:07:03: Speaker: Dann seht ihr oben auch einen
00:07:05: Speaker: dritten Scheibenwischer
00:07:06: Speaker: montiert, Handbetrieben.
00:07:09: Speaker: Giovanni Braco war groß.
00:07:11: Speaker: Der guckte so gerade zwischen Scheibe und Dach durch.
00:07:13: Speaker: Und wenn es regnete, brauchte der den extra Scheibenwischer.
00:07:17: Speaker: Ich weiß nicht, wie der das angestellt hat.
00:07:20: Speaker: Ja, also fahrend.
00:07:22: Speaker: Die ein tausend sechs hundert Kilometer.
00:07:24: Speaker: Ja, den Grappa trinkend.
00:07:27: Speaker: Ja, Die Zigaretten rauchend, den
00:07:29: Speaker: Scheibenwischer per Hand
00:07:30: Speaker: bedienen.
00:07:31: Speaker: Und man sagt am Ende.
00:07:32: Speaker: Es ist nicht ganz sicher, ob er wegen des Grappas oder trotz des
00:07:38: Speaker: Grabers das Rennen gewonnen hat.
00:07:41: Speaker: Warum erzähle ich die Geschichte?
00:07:43: Speaker: Wisst ihr, das ist schon faszinierend, was Mensch und
00:07:47: Speaker: Maschine leisten können.
00:07:49: Speaker: Ja, einmal das faszinierende
00:07:50: Speaker: Auto als Prototyp Dieser
00:07:52: Speaker: Ferrari, der das
00:07:54: Speaker: Langstreckenrennen durchhielt.
00:07:57: Speaker: Und eine technische Meisterleistung mit seinem zwölf
00:08:00: Speaker: Zylinder Motor vorne drin.
00:08:02: Speaker: Überhaupt faszinierend.
00:08:04: Speaker: Ich bin immer wieder fasziniert von der Technik.
00:08:07: Speaker: Und dann dieser Mensch, der die
00:08:09: Speaker: Gabe hatte, das Rennen zu
00:08:11: Speaker: gewinnen.
00:08:12: Speaker: Und das unter diesen Bedingungen.
00:08:14: Speaker: Ja, und das bringt mich zu dem, was mir besonders wichtig ist,
00:08:19: Speaker: auch als Pastor.
00:08:20: Speaker: Ich glaube ganz fest, dass es einen Gott gibt, der dich und
00:08:26: Speaker: mich im Blick hat, der uns geschaffen hat, der diese Welt
00:08:30: Speaker: ins Dasein gerufen hat.
00:08:32: Speaker: Und von daher würde ich sagen, Keiner, der hier sitzt, ist
00:08:36: Speaker: irgendwie am Ende ein Produkt des Zufalls, sondern da steckt
00:08:41: Speaker: jemand dahinter, der das designt und geschaffen hat.
00:08:44: Speaker: Genauso wie hinter den Autos
00:08:46: Speaker: jemand steckt, der sich das
00:08:48: Speaker: ausgedacht hat, designt und
00:08:51: Speaker: geschaffen.
00:08:51: Speaker: Die Technik dahinter.
00:08:53: Speaker: So ein Auto entsteht auch nicht durch Zufall, sondern ist
00:08:57: Speaker: gedacht, gewollt, geplant.
00:09:00: Speaker: So glaube ich, dass Gott diese
00:09:01: Speaker: Welt gedacht, geplant und
00:09:04: Speaker: geschaffen hat und dich und mich
00:09:06: Speaker: auch mit unterschiedlichen
00:09:09: Speaker: Begabungen.
00:09:09: Speaker: So wie wir sind, sind wir das
00:09:12: Speaker: glaube ich, ganz unterschiedlich
00:09:13: Speaker: begabt.
00:09:14: Speaker: Wir können alle etwas.
00:09:16: Speaker: Da gibt es keinen, der nicht nichts kann.
00:09:19: Speaker: Da gibt es keinen, der sagt Ach
00:09:21: Speaker: du liebe Zeit, es ist gar nicht
00:09:24: Speaker: so gut oder wichtig, dass es
00:09:26: Speaker: mich gibt.
00:09:27: Speaker: Doch ich glaube, es ist wichtig und gut, dass es dich gibt.
00:09:30: Speaker: Und du kannst etwas.
00:09:32: Speaker: Du musst jetzt nicht so verrückt sein wie der John.
00:09:34: Speaker: Oh ja.
00:09:35: Speaker: Und schon gar nicht Grappa trinken.
00:09:37: Speaker: Nachher hier vom Hof wieder fahren.
00:09:38: Speaker: Ja, Also, das kommt nicht gut.
00:09:40: Speaker: Aber wir können alle etwas.
00:09:43: Speaker: Wir sind begabt, weil da jemand
00:09:46: Speaker: hinter steckt, der das genauso
00:09:49: Speaker: gewollt hat, dich gewollt hat
00:09:51: Speaker: und sich darüber freut, dass es
00:09:54: Speaker: dich gibt und sich eigentlich
00:09:57: Speaker: nichts mehr wünscht, als dass du
00:09:59: Speaker: in seiner Nähe unterwegs bist,
00:10:01: Speaker: in seiner Gemeinschaft unterwegs
00:10:03: Speaker: bist.
00:10:03: Speaker: Und wenn du das tust, dann kann
00:10:07: Speaker: das, was in dir steckt, richtig
00:10:09: Speaker: zur Geltung kommen und zur
00:10:11: Speaker: Wirkung kommen.
00:10:12: Speaker: Darüber freut sich Gott am meisten, wenn wir so leben, wie
00:10:17: Speaker: wir gedacht sind und das, was in uns steckt, leben kann und
00:10:21: Speaker: rüberkommt und sich entfalten kann im Leben.
00:10:25: Speaker: Wenn wir das miteinander tun, dann bereichert das.
00:10:28: Speaker: Dann macht das das
00:10:29: Speaker: Mitmenschliche und das Leben
00:10:31: Speaker: zusammen.
00:10:32: Speaker: Richtig schön und gut.
00:10:34: Speaker: Also letztlich eigentlich meine
00:10:36: Speaker: Botschaft für heute und die
00:10:37: Speaker: Einladung an dich, doch mal zu
00:10:40: Speaker: schauen Wie stehst du zu diesem
00:10:41: Speaker: Gott und wer darf Gott für dich
00:10:44: Speaker: sein und dir auch durch das
00:10:47: Speaker: Leben helfen, so wie du es
00:10:50: Speaker: brauchst?
00:10:52: Speaker: Übrigens neunzehn hundert fünf und fünfzig wurde die Mille
00:10:57: Speaker: Miglia wieder gefahren.
00:11:00: Speaker: Diesmal weiß ich nicht, ob Ferraris am Start waren.
00:11:03: Speaker: Vermutlich doch.
00:11:04: Speaker: Aber es war vor allen Dingen Mercedes unterwegs und kein
00:11:08: Speaker: geringerer als Stirling Moss.
00:11:11: Speaker: Stirling Moss neunzehn hundert fünf und fünfzig fuhr mit einem
00:11:14: Speaker: offenen drei hundert SLR und gewann die Mille Miglia.
00:11:19: Speaker: Noch mal zurück.
00:11:20: Speaker: Mille tausend Meilen.
00:11:22: Speaker: Übersetzt ein tausend sechs hundert Kilometer.
00:11:25: Speaker: Brescia, Rom.
00:11:26: Speaker: Rom, Brescia.
00:11:27: Speaker: Und er fuhr diese Strecke in etwa zehn Stunden.
00:11:32: Speaker: Jetzt kannst du rechnen.
00:11:34: Speaker: Zehn Stunden auf den Straßen, die wir eben gesehen haben.
00:11:37: Speaker: Unterwegs.
00:11:37: Speaker: Ja, das bedeutet eine Durchschnittsgeschwindigkeit von
00:11:41: Speaker: ein hundert sechzig Sachen.
00:11:44: Speaker: Krass, was dieser Typ leisten konnte.
00:11:46: Speaker: Was in ihm steckte.
00:11:48: Speaker: Das hielt er zehn Stunden lang durch.
00:11:50: Speaker: Auf solchen Straßen.
00:11:52: Speaker: Landstraßen Norditaliens.
00:11:54: Speaker: Ein Rekord, der bis heute nicht gebrochen ist.
00:11:58: Speaker: Das Rennen wird nicht mehr gefahren.
00:12:00: Speaker: Aber damals war das schon unglaublich.
00:12:03: Speaker: Da steht ein Auto oben in der Steilkurve.
00:12:07: Speaker: Der liegt unten, Den brauche ich nicht.
00:12:09: Speaker: Wo dieses als Erinnerung drauf ist, da ist das Gesicht von
00:12:14: Speaker: Stirling Moss drauf.
00:12:16: Speaker: Da ist das Bild von dem drei hundert SL r drauf.
00:12:19: Speaker: Und dieser Wagen trägt die Nummer Und zwanzig sieben
00:12:24: Speaker: hundert zwei und zwanzig sieben Uhr zwei und zwanzig fuhr er
00:12:27: Speaker: morgens los und als der dann abends ankam, wusste man Diesen
00:12:32: Speaker: Rekord hat er gefahren.
00:12:36: Speaker: Ich glaube, in jedem von uns steckt etwas.
00:12:39: Speaker: Vielleicht auch etwas Rekordverdächtiges, wo du sagst
00:12:43: Speaker: na ja, wenn ich das so sehe.
00:12:45: Speaker: Aber vielleicht sieht ein anderer das ganz anders.
00:12:48: Speaker: Und dein Gott?
00:12:49: Speaker: Auf jeden Fall.
00:12:51: Speaker: Das ist die Einladung an dich, mal zu schauen, wo du stehst,
00:12:54: Speaker: wer du bist und wer Gott für dich sein kann.
00:12:58: Speaker: Wir hören jetzt zum Abschluss noch ein Lied.
00:13:01: Speaker: Da kannst du noch sitzen bleiben und zuhören, drüber meditieren.
00:13:05: Speaker: Ich bin noch eine Weile hier.
00:13:07: Speaker: Wenn ich noch ansprechen möchte, kann das gerne tun.
00:13:11: Speaker: Ich wünsche Ihnen und euch weiterhin einen fantastischen
00:13:15: Speaker: Sonntag, fantastischen Aufenthalt hier im Automuseum
00:13:19: Speaker: und gleich auch viel Spaß bei der besonderen Auktion, die
00:13:23: Speaker: heute stattfinden wird.
00:13:24: Speaker: Herzlichen Dank!